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WM: Das goldene Fest für die silbernen Helden

16.7.2018: Der Flughafen von Kroatiens Hauptstadt Zagreb ist etwa 20 Autominuten von der City entfernt. Für manche werden daraus sechs Stunden – für die Nationalfußballer: Modric, Rakitic, Vida, Subasic, Mandjukic – ach, einfach alle standen auf dem offenen Bus, und Dalic, der Trainer mit den melancholischen Augen, mittendrin in seinem WM-Team.

Und – ja, es brannte Feuer … bengalisches! Es zischten Raketen … Glitzerfeuerwerk!

In den Dörfern vor Zagreb warteten sie, links und rechts am Straßenrand: junge und alte, große, kleine, lachende, Glückstränen weinende hrvati. Eine gigantische, sechs Stunden lange Spur aus rotweißem Karo, das dann in der Stadt selbst zu einem Fest explodierte, das Kroatien noch nicht erlebt hat: Mehr als eine halbe Million Menschen sammelten sich, um – Silber zu feiern, so groß, als wäre es das goldendste Gold aller Zeiten. Und so friedlich, als wäre das Wort “Hooligans”, das Wort “Randale” hier, im kleinen verrückten karierten Kroatien, noch gar nicht auf oder in die Fußballwelt gekommen.

Sie sangen. Sie tanzten. Sie lachten, die hrvati.

In Paris, in der Hauptstadt der eigentlichen Pokalgewinner, zerbarsten Schaufensterscheiben, sprühten Polizeiwasserwerfer.

In Zagreb und Split, auf Murter und überall, wo Karoland ist, war Party.

Natürlich hat niemand in Kroatien am Tag der Ankunft der Vatreni gearbeitet – oder wenn, dann heimlich, auf jeden Fall ziemlich allein.

Der kroatische TV-Sender HRT  ließ seine Zuschauer Blicke nach New York werfen, ja sogar nach Tanzania, wo – wie? Woher? – ebenfalls Karoträger den Zweiten des Finales feierten. Ebenfalls friedlich, fröhlich, stolz.

Es war eine Wahnsinns-WM für Kroatien. Voller Kämpfe, voller Einsatz, und bis zum letzten Spiel voller Siege. Und natürlich, sie waren traurig mit dem zweiten Platz, denn der erste war zum Greifen nah.

Es mag seltsam klingen, aber das schönste an dieser WM war der Tag danach – der Feiertag in Hrvatska.

Und das war das Lied zum Fest, der kroatische WM-Song, gesungen von den Zapresic Boys – und heute wahrscheinlich von 4,1 Millionen:

https://m.youtube.com/watch?v=FgMi9xsY-Ew

(Foto: Zagreb, Fanmeile)

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